Arbeitsrecht

Schikanen, Intrigen, Ausgrenzung im Job – davon sind laut verschiedenen Studien mehr als eine Million Beschäftigte in Deutschland betroffen. Macht der Psychoterror am Arbeitsplatz jedoch krank, muss die gesetzliche Unfallversicherung keine Entschädigung zahlen. Das zeigt ein Urteil des Landessozialgerichts Darmstadt (Az.: L 3 U 199/11)

Schikanen, Intrigen, Ausgrenzung:
Mehr als eine Million Beschäftigte in Deutschland waren im letzten Jahr Mobbing-Attacken im Job ausgesetzt, heißt es in einer Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA). Für Chefs können solche Schikanen teuer werden. Ein Firmenlenker aus Österreich beispielsweise mobbte seine Buchhalterin und beleidigte sie wegen ihrer Herkunft als Ostdeutsche. Jetzt muss er seiner ehemaligen Mitarbeiterin 5900 Euro Schmerzensgeld zahlen.